Ob von Anbieter zu Anbieter, von Bundesland zu Bundesland oder von Stadt zu Stadt: Die Installation einer Wallbox bzw. Ladestation wurde bislang nicht einheitlich gefördert. Seit Herbst 2020 gibt es allerdings gute Neuigkeiten für alle Besitzer eines E-Autos. Die Bundesregierung fördert pauschal die Installation einer privaten Ladestationen mit 900 € pro Ladepunkt. Den Zuschuss beantragen können Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Nicht antragsberechtigt sind beispielsweise Unternehmen, die Ladestationen für eine gewerbliche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kundenparkplätze).

Selbstverständlich wird die Förderung an einige Bedingungen geknüpft. Ihr solltet daher darauf achten, dass der Strom der Ladesäule zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt. Des Weiteren muss die Wallbox über eine Normalladeleistung von 11 kW und intelligente Steuerung verfügen.

Zu den geförderten Kosten gehören:

  • Der Kaufpreis einer neuen Ladestation (z.B. Wallbox)
  • Die Kosten für Einbau und Anschluss der Ladestation, inkl. aller Installationsarbeiten
  • Die Kosten eines Energiemanagement-Systems zur Steuerung der Ladestation

Ihr habt Interesse an der Installation einer Ladestation? Dann solltet Ihr dringend beachten, dass die Gesamtkosten der Installation nicht die Förderungssumme unterschreiten darf. Bei Unterschreitung wird der Zuschuss nicht ausgezahlt. Beantragen können Sie das Geld über das Zuschussportal der KfW.

Insgesamt hat die Bundesregierung 200 Millionen Euro für den privaten Aufbau von Ladestruktur für E-Autos zur Verfügung gestellt. Dieser gilt so lange, bis er vollständig von der Bevölkerung aufgebraucht wird.

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